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Visual des Uroonkologischen Zentrums Kulmbach mit stilisierter Darstellung von Nieren, Harnleitern und Harnblase

Uroonkologisches Zentrum Kulmbach

Nierenkrebs

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Nierenkrebs – individuell und interdisziplinär behandeln

Nierenkrebs entsteht meist aus dem Nierengewebe und kann sehr unterschiedlich verlaufen. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, bestehen häufig gute Behandlungsmöglichkeiten. Im Uroonkologischen Zentrum am Klinikum Kulmbach begleiten wir Patienten von der Diagnostik über die individuell abgestimmte Therapie bis zur strukturierten Nachsorge.

Für die Diagnostik und Behandlung stehen moderne Verfahren zur Verfügung. Abhängig von Größe, Lage und Ausbreitung des Tumors sowie der persönlichen Situation des Patienten kommen unterschiedliche Behandlungswege infrage. Dabei ist es unser Ziel, die Erkrankung wirksam zu behandeln und – wann immer medizinisch möglich – gesundes Nierengewebe zu erhalten.

Welche Therapie im individuellen Fall am besten geeignet ist, wird interdisziplinär beurteilt. Die Befunde werden gemeinsam betrachtet und die Behandlung orientiert sich an aktuellen medizinischen Leitlinien.

Nierentumoren werden häufig zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung oder einer anderen bildgebenden Untersuchung entdeckt. Besteht der Verdacht auf eine bösartige Veränderung, sind weitere Untersuchungen notwendig, um den Befund genauer zu beurteilen und die weitere Behandlung zu planen.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die bildgebende Diagnostik. Je nach Fragestellung kommen insbesondere Ultraschall, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe können unter anderem Größe und Lage des Tumors sowie eine mögliche Ausbreitung der Erkrankung beurteilt werden.

Weitere Untersuchungen können abhängig vom individuellen Befund und der Erkrankungssituation erforderlich sein. Die Ergebnisse der Diagnostik bilden die Grundlage für die weitere Therapieplanung und werden im interdisziplinären Behandlungsteam beurteilt.

Nach Abschluss der Diagnostik wird gemeinsam entschieden, welche Behandlung im individuellen Fall am besten geeignet ist. Dabei spielen unter anderem das Stadium und die Eigenschaften des Tumors, der allgemeine Gesundheitszustand sowie die persönliche Situation und die Wünsche des Patienten eine wichtige Rolle.

Patienten mit neu diagnostiziertem Prostatakrebs werden vor Beginn der Behandlung interdisziplinär beurteilt. Dabei werden die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten aus fachärztlicher Sicht betrachtet und eine individuelle Therapieempfehlung entwickelt.

Je nach Befund können unterschiedliche Behandlungswege infrage kommen – beispielsweise eine operative Behandlung, eine Strahlentherapie oder medikamentöse Therapien. Die Empfehlung orientiert sich an aktuellen medizinischen Leitlinien und wird anschließend mit dem Patienten ausführlich besprochen.

Unser Ziel ist es, gemeinsam einen Behandlungsweg festzulegen, der die medizinischen Voraussetzungen ebenso berücksichtigt wie die individuelle Lebenssituation des Patienten.

Für die Behandlung von Nierenkrebs stehen unterschiedliche Therapieverfahren zur Verfügung. Welche Behandlung geeignet ist, richtet sich insbesondere nach Größe, Lage und Ausbreitung des Tumors, der Nierenfunktion sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.

Bei örtlich begrenzten Nierentumoren ist die operative Entfernung des Tumors eine wichtige Behandlungsmöglichkeit. Wenn es medizinisch möglich ist, wird dabei angestrebt, die betroffene Niere zu erhalten und nur den Tumor beziehungsweise den erkrankten Teil der Niere zu entfernen. Abhängig von Größe und Lage des Tumors kann jedoch auch die Entfernung der gesamten betroffenen Niere erforderlich sein.

Je nach Befund können unterschiedliche operative Zugangswege infrage kommen. Neben klassischen Operationsverfahren können auch minimal-invasive und robotisch-assistierte Verfahren eingesetzt werden. Mit dem Da-Vinci-System steht hierfür eine moderne Operationstechnik zur Verfügung.

Bei fortgeschrittenem oder metastasiertem Nierenkrebs können medikamentöse Behandlungen eine wichtige Rolle spielen. Welche Therapie im individuellen Fall empfohlen wird, hängt von der jeweiligen Erkrankungssituation ab und wird interdisziplinär festgelegt.

Auch nach Abschluss der Behandlung ist eine regelmäßige Nachsorge bei Nierenkrebs wichtig. Sie dient dazu, den weiteren Krankheitsverlauf zu beobachten, mögliche Folgen der Behandlung zu erkennen und ein erneutes Auftreten der Erkrankung möglichst frühzeitig festzustellen.

Welche Untersuchungen in welchen Abständen erforderlich sind, richtet sich nach der individuellen Erkrankungssituation und der vorausgegangenen Behandlung. Je nach Befund können neben ärztlichen Untersuchungen auch Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren Bestandteil der Nachsorge sein. Dabei kann auch die weitere Kontrolle der Nierenfunktion eine wichtige Rolle spielen.

Die Nachsorge wird individuell geplant und kann in enger Abstimmung mit den weiterbehandelnden niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erfolgen. Bei Bedarf stehen darüber hinaus unterstützende Angebote wie onkologische Fachpflege, Psychoonkologie und Sozialdienst zur Verfügung.

Unser Ziel ist es, unsere Patienten auch über die eigentliche Tumorbehandlung hinaus verlässlich zu begleiten.

Kontakt Uroonkologisches Zentrum Kulmbach

Dr. med. Jordan Todorov
Leitender Arzt
Urologie und Kinderurologie

Dr. med. Jordan Todorov

Facharzt für Urologie

Leitung Uroonkologisches Zentrum
Leitung Kontinenz- und Beckenbodenzentrum

Zertifiziert als Beratungsstelle nach den Richtlinien der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V.

Sekretariat Uroonkologisches Zentrum

Kontakt

Albert-Schweitzer-Straße 10
95326 Kulmbach

Annika Röder

Telefon: 09221 98-1935
Telefax: 09221 98-1931
E-Mail: uoz@klinikum-kulmbach.de 

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